Posttraumatische Belastungsstörungen können (müssen aber nicht) nach schlimmen, traumatischen Erlebnissen entstehen. Darunter sind Ereignisse zu verstehen, welche die Gefahr einer ernsthaften Verletzung, eine Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit oder den Tod anwesender Personen beinhalten. Typische Beispiele dafür sind Unfälle, Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe, gewalttätige Auseinandersetzungen, Naturkatastrophen, Folter oder Krieg. Die Posttraumatische Belastungsstörung beginnt typischerweise einige Wochen oder Monate nach dem traumatischen Ereignis. Nur bei einem gewissen Teil der Menschen, welche von derartigen Ereignissen betroffen wurde, entwickelt sich eine posttraumatische Belastungsstörung. Auch Beobachter solcher Vorfälle können unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden.
Über die Folgen traumatischer Erlebnisse (Kriegserfahrungen, Feuersbrunst u.a.) wurde seit der Antike immer wieder berichtet, z.B. beschrieb ein Zeuge des Londoner Großbrandes im Jahr 1666 ...
Der Verlauf einer posttraumatischen Belastungsstörung ist wechselhaft, in der Mehrzahl der Fälle ist jedoch eine Heilung möglich, oft allerdings erst nach Jahren.
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